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Jetzt zählt die Antwort: Bayer 04, zeigt uns euer wahres Gesicht!

 




Es gibt Niederlagen, über die spricht man noch Jahre später. Und dann gibt es solche, die vor allem eines sein müssen: ein Weckruf. Das 2:3 von Bayer 04 Leverkusen beim SV 07 Elversberg gehört hoffentlich in die zweite Kategorie. Denn eines steht fest: So darf die Werkself nicht noch einmal auftreten. Nicht gegen Union Berlin, nicht in der Bundesliga und eigentlich überhaupt nicht.

Elversberg war mehr als nur eine Niederlage

Dass Bayer in Elversberg verloren hat, ist an sich schon eine Überraschung. Dass die Werkself nach gerade einmal zehn Minuten mit 0:2 hinten lag und kurz nach der Pause sogar das 0:3 kassierte, macht die Sache richtig bitter. Lukas Petkov traf in der achten Minute, Cole Campbell legte sofort nach, und David Mokwa erhöhte direkt nach Wiederanpfiff.

Erst danach wachte Bayer auf. Patrik Schick verkürzte in der 77. Minute, Christian Kofane traf in der Nachspielzeit zum 2:3. Plötzlich lag der Ausgleich sogar noch in der Luft. Aber eben nur kurz. Bayer hatte sich selbst in eine Lage gebracht, aus der man sich nicht mehr befreien konnte. Die größte Lehre daraus: Man kann nicht erwarten, jedes Spiel erst ab der 70. Minute zu drehen.

Mark Flekken spricht Klartext

Nach dem Abpfiff fand Torhüter Mark Flekken ungewohnt deutliche Worte. Er kritisierte fehlende Energie, mangelndes Pressing und zu viele einfache Fehler. Besonders hart: Bayer war weder zu Beginn noch nach der Halbzeit richtig auf dem Platz.

Das sind keine Details, sondern Grundtugenden, die eine Mannschaft selbst steuern kann. Und vielleicht ist genau das die gute Nachricht: Wenn es an Einstellung und Fokus gefehlt hat, kann das Team am Samstag die passende Antwort geben – auf dem Rasen, nicht vor den Mikrofonen.

Die Schlussoffensive macht Mut

Bei aller berechtigten Kritik will ich eines festhalten: Bayer hat sich nach dem 0:3 nicht hängen lassen. Der Anschlusstreffer von Schick und das 2:3 durch Kofane haben gezeigt, dass Moral im Kader steckt. Das darf man nicht überbewerten, aber auch nicht unter den Tisch fallen lassen. Die entscheidende Frage bleibt: Warum sehen wir diesen Biss nicht von der ersten Sekunde an?

Union Berlin kommt mit Rückenwind

Am Samstag wartet mit dem 1. FC Union Berlin der nächste Prüfstein. Die Eisernen trennten sich zum Auftakt 3:3 von Eintracht Frankfurt – eine ganz andere Geschichte als unser Spiel. Union lag 1:3 zurück, gab nicht auf und glich durch Leopold Querfeld (79.) und Tim Skarke tief in der Nachspielzeit noch aus. Berlin bringt reichlich Moral mit, was die Aufgabe für Bayer alles andere als einfacher macht.

Die Ausgangslage ist klar: Union will den Schwung der Aufholjagd nutzen, Bayer will Wiedergutmachung. Berlin wird gewohnt kompakt stehen und die Räume eng machen. Für uns wird es darauf ankommen, das Spiel dominant anzunehmen, ohne wieder in eine schläfrige Passivität zu verfallen.

Die ersten 15 Minuten als Gradmesser

Ich werde am Samstag ganz genau auf die Anfangsphase schauen:

  • Wie läuft das Pressing an?

  • Wie schnell schaltet die Mannschaft nach Ballverlust um?

  • Stimmt die Körpersprache und die Kommunikation auf dem Platz?

Genau diese Präsenz hat in Elversberg gefehlt. Trainer Carles Martínez steht nach dem Fehlstart natürlich unter Beobachtung. Niemand stellt nach einem Spieltag den Coach infrage, aber Martínez hat selbst klargestellt, dass eine Steigerung her muss. Das erste Heimspiel der Saison ist dafür die perfekte Bühne.

Was wir auf dem Platz brauchen

Ich erwarte keine Hektik und kein blindes Anrennen ab Minute eins. Ich will eine wache, bissige und konzentrierte Werkself sehen. Ein Team, das Zweikämpfe annimmt, füreinander arbeitet und nicht erst einen Weckruf durch Gegentore braucht. Die individuelle Qualität ist da – jetzt muss die Haltung stimmen.

Dazu kommt die BayArena: Nach dem Frust zum Auftakt werden viele mit gemischten Gefühlen ins Stadion gehen. Umso wichtiger ist die Unterstützung von den Rängen. Die Mannschaft muss spüren, dass Wiedergutmachung gefordert ist, aber auch, dass die Fans wie eine Wand hinter ihr stehen.

Mein Schlüssel zum Spiel

  1. Die Einstellung: Von der ersten Sekunde an zeigen, dass Elversberg verstanden wurde.

  2. Frühes Pressing: Union gar nicht erst in die gewohnte defensive Ordnung finden lassen.

  3. Geduld: Nicht die Nerven verlieren, falls die Berliner Defensive anfangs dicht hält.

Mein Tipp: Bayer zeigt die geforderte Reaktion. Es wird intensiv, aber die Punkte bleiben bei uns: 3:1 für die Werkself. Patrik Schick netzt erneut, und auch Christian Kofane wird wieder für Betrieb sorgen.

Elversberg ist abgehakt, die Punkte sind weg. Aber wir haben es selbst in der Hand, wie die Saison weitergeht. Vergesst Elversberg nicht, nehmt die Kritik an und zeigt am Samstag, was in euch steckt! Auf geht's, Bayer! ❤️🖤

Was meint ihr? War Elversberg nur ein Ausrutscher oder steckt mehr dahinter? Was muss Carles Martínez gegen Union ändern und wie lautet euer Tipp für Samstag? Schreibt es mir gerne in die Kommentare!

Bis bald Euer Mike

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