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Bayer 04 Leverkusen gegen NK Celje: 3 Punkte zum Auftakt, aber spielerisch viel Luft nach oben


Europa League gewonnen, drei Punkte auf dem Konto und trotzdem bleibt nach dem Schlusspfiff ein etwas seltsames Gefühl zurück. Genau so lässt sich der Europapokal-Abend rund um das erste Gruppenspiel der Werkself gegen NK Celje wohl am besten zusammenfassen. Ich hatte mich eigentlich auf einen packenden Fußballabend mit Flutlicht in der BayArena und internationaler Atmosphäre gefreut, doch die Realität auf dem Rasen war über weite Strecken eher schwere Kost. 🥱⚽

Am Ende zählt im Europapokal natürlich in erster Linie das Ergebnis, aber für den weiteren Verlauf der Saison hat dieser Auftritt durchaus einige Baustellen aufgezeigt.

Frühe Führung durch Eigentor bringt keine echte Ruhe 🏟️

Bayer 04 übernahm von Beginn an wie erwartet die Spielkontrolle und ließ den Ball durch die eigenen Reihen laufen. Nach einer guten Anfangsphase und einem Pfostentreffer von Martin Terrier fiel in der 12. Minute dann auch die frühe Führung.

Ein unglückliches Eigentor von Celjes Svit Sešlar nach einer scharfen Hereingabe brachte die Werkself mit 1:0 in Front. Normalerweise ist so ein früher Treffer der ideale Dosenöffner, um befreit aufzuspielen. Stattdessen verflachte die Partie zusehends. Es fehlte im letzten Drittel an Tempo, überraschenden Pässen und der nötigen Konsequenz in den Zweikämpfen.

Kontrolle ja, Spielfreude nein 📊

Auch im zweiten Durchgang bot sich den Fans ein ähnliches Bild:

  • Bayer 04 hatte enorm viel Ballbesitz und ließ defensiv gegen die Gäste aus Slowenien so gut wie nichts anbrennen.

  • Nach vorne wirkte das Angriffsspiel jedoch oft zu statisch und vorhersehbar.

  • Erst in der Schlussphase sorgte das erlösende 2:0 für die endgültige Entscheidung und den Deckel auf der Partie.

Die Pflichtaufgabe wurde damit erfüllt, doch der spielerische Glanz, den man aus der Meistersaison gewohnt ist, blitzte nur in wenigen Momenten auf.

Warum dieser Arbeitssieg trotzdem wichtig ist 🧭

Man darf bei aller Kritik nicht vergessen, wie zäh solche internationalen Auftaktspiele sein können. Tief stehende Außenseiter machen die Räume eng, und wenn man nicht früh nachlegt, wird es schnell ein Geduldsspiel.

Drei Punkte zum Start nehmen den ersten Druck aus der Gruppenphase. Gleichzeitig hat das Spiel deutlich gezeigt, woran das Trainerteam bis zu den nächsten schweren Aufgaben in der Bundesliga und international arbeiten muss: mehr Tempo im Umschaltspiel und mehr Präzision rund um den gegnerischen Sechzehner.

Mein Fazit 🦁

Ein klassischer Arbeitssieg: Nicht schön anzusehen, aber drei ganz wichtige Zähler für die Tabelle. Mund abputzen, Punkte mitnehmen und die Lehren daraus ziehen. Wenn die Werkself in den kommenden Wochen wieder ihren gewohnten Rhythmus findet, werden auch die Spiele wieder den gewohnten Unterhaltungswert bieten.

Beispielbild ist mit KI erstellt

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