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Ich hatte mich eigentlich auf einen klassischen Fußballabend eingerichtet mit Flutlicht in der BayArena und endlich wieder internationalen Spielen. Doch die Realität sah anders aus, denn ich bin schlichtweg vor dem Fernseher eingeschlafen 🥱. Und wenn ich ehrlich bin, lag das nicht nur an der Müdigkeit nach dem Tag, sondern vor allem daran, dass mich die Spielweise überhaupt nicht gepackt hat.
Drei Punkte sind drei Punkte 📈
Das Wichtigste vorweg: Bayer 04 gewinnt die Partie mit 2:0 und holt die ersten drei Zähler. Über weite Strecken hatte die Werkself das Geschehen unter Kontrolle und belohnte sich früh. Nachdem Martin Terrier in der 12. Minute nur den Pfosten traf, fiel kurz darauf das 1:0. Es war ein unglückliches Eigentor durch Celjes Svit Sešlar nach einer scharfen Hereingabe von Aleix Garcia.
Eigentlich war das die perfekte Ausgangslage, um früh für klare Verhältnisse zu sorgen. Doch genau hier begann das Problem.
Zu viele Chancen liegen gelassen 🤦♂️
Leverkusen machte aus seiner optischen Überlegenheit einfach zu wenig. Beim letzten Pass fehlte die nötige Präzision, und vor dem Tor fehlte die letzte Konsequenz. Dazu erwischte Celjes Keeper Zan-Luk Leban einen Sahnetag und parierte mehrfach stark.
Weil wir den Sack nicht zumachten, blieb Celje im Spiel. Auf der Gegenseite durfte sich die Abwehr bei Mark Flekken bedanken. Besonders kurz vor der Pause verhinderte er mit einer Glanzparade den Ausgleich. So souverän, wie sich das 2:0 im Nachhinein liest, war der Auftritt über weite Strecken keineswegs.
Medina macht endlich den Deckel drauf 💥
Andrich und Martínez mit klaren Worten 🗣️
Dass dieser Eindruck nicht täuscht, zeigten die Stimmen nach dem Abpfiff. Robert Andrich sprach die Defizite gewohnt offen an. Er kritisierte die großen Räume, die man dem Außenseiter geboten hatte, und stellte klar, dass man sich spielerisch nicht mit Ruhm bekleckert habe. Wenn man in diesem Wettbewerb wirklich weit kommen will, muss eine deutliche Steigerung her.
Auch Trainer Carles Martínez hielt sich trotz des Sieges mit Euphorie zurück und betonte, wie viel Arbeit noch vor dem Team liegt. Genau diese Selbstkritik ist jetzt wichtig, denn man darf das Ergebnis verbuchen, sollte die Leistung aber keinesfalls schönreden.
Auftaktsieg zum Abhaken 📋
Am Ende zählen die Fakten: Drei Punkte auf dem Konto, die Null steht, Medina trifft und Flekken hält stark. Und dennoch bleibt ein fader Beigeschmack zurück. Ich wünsche mir wieder diesen mitreißenden Fußball, bei dem man auf der Stuhlkante sitzt und mitfiebert. Das gestern war eher Dienst nach Vorschrift.
Vielleicht war dieser Auftakt genau das, was manche Spiele eben sein müssen, nämlich unspektakulär, aber erfolgreich. Jetzt heißt es Mund abputzen und weitermachen. Am Sonntag wartet mit RB Leipzig in der BayArena ein ganz anderes Kaliber. Da will ich wieder eine Werkself sehen, die von der ersten Minute an wachrüttelt und mich garantiert nicht einschlafen lässt! 😉🔥

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